Lass den Flugmodus noch fünfzehn bis zwanzig Minuten an, während du atmest, trinkst, Licht siehst. Diese sanfte Verzögerung hält äußere Anforderungen fern, bis deine innere Stimme hörbar ist. Es ist erstaunlich, wie viel Stabilität in wenigen ruhigen Minuten entsteht. Wenn es nicht geht, verkürze die Spanne, aber halte die Absicht: erst Ankommen, dann Außen. Diese kleine Grenze stärkt Selbstvertrauen, weil du erlebst, dass du Bedingungen gestalten kannst – freundlich, praktisch, konsequent genug.
Erlaube dir genau eine App im ersten Blick, mit klarer Begründung: Musik für Stimmung, Wetter für Planung, Kalender für Orientierung. Alles andere bleibt kurz unsichtbar. So schützt du deinen Morgen vor unkontrolliertem Ziehen der Feeds. Lege die App auf die erste Seite, alles weitere eine Ebene tiefer. Dieser winzige Reibungsmoment genügt, um Bewusstsein einzuschalten. Du entscheidest, nicht der Algorithmus. Und wenn du doch abschweifst, kehre freundlich zurück, ohne Selbstkritik, wie in einer Achtsamkeitsübung.
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